Herzensangelegenheit Info-Bus der Aufklärungstour „Herzenssache Lebenszeit“ hält am 4. Juli in Erlangen Diabetes mellitus, Schlaganfall sowie Herz- und Nierenschwäche sind Volkskrankheiten. Dabei lässt sich das Risiko, daran zu erkranken, durch einen gesunden Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung oft deutlich senken. Unter dem Motto „Risikofaktoren vermeiden – Lebensqualität erhöhen“ touren deshalb auch dieses Jahr wieder rote Info-Busse der Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ quer durch Deutschland. Einer davon legt am Samstag, 4. Juli 2026, einen Stopp auf dem Hugenottenplatz in Erlangen ein: Von 10.00 bis 15.00 Uhr beraten ExperAm 4. Juli 2026 wird der rote Info-Bus wieder auf dem Hugenottenplatz stehen. tinnen und Experten des Uniklinikums Erlangen kostenlos zur Prävention der Volkskrankheiten. Zugleich besteht die Möglichkeit, an einem Ernährungsquiz teilzunehmen, mit Selbsthilfegruppen ins Gespräch zu kommen und sich über weitere Unterstützungsangebote zu informieren. Die Veranstaltung wird vom Schlaganfallnetzwerk mit Telemedizin in Nordbayern (STENO), von der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie und der Medizinischen Klinik 2 – Kardiologie und Angiologie des Uniklinikums Erlangen koordiniert und findet in Kooperation mit der Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG statt. Am 12. August 2026 ist in Deutschland nach mehr als zehn Jahren wieder eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen – je nach Standort werden rund 80 bis 90 Prozent der Sonne durch den Mond bedeckt sein. „Wer das verfolgen will, sollte seine Augen unbedingt richtig schützen“, betont Prof. Dr. Antonio Bergua, Oberarzt der Augenklinik des Uniklinikums Erlangen. Eine aktuelle Studie der Erlanger Augenklinik zeigt, dass das ungeschützte Betrachten einer Sonnenfinsternis vor allem zu Sehkraftminderungen und Gesichtsfeldausfällen führen kann – mit teils bleibenden Beschwerden. „Normale Sonnenbrillen bieten bei einer Sonnenfinsternis keinen ausreichenden Schutz, da sie zu viel Licht sowie UV- und Infrarotstrahlung durchlassen. Damit riskiert man Netzhautschäden“, erklärt Antonio Bergua. „Nutzen Sie deshalb nur ISO-12312-2-zertifizierte Brillen und prüfen Sie das CE-Zeichen. Achten Sie auf unbePartielle Sonnenfinsternis am 12. August 2026 – Augenschutz besonders wichtig Sonnenlicht vs. Augenlicht schädigte Filter und kaufen Sie ausschließlich bei seriösen Händlern wie Astronomie-Shops“, rät der Augenarzt, der kürzlich selbst eine Sonnenfinsternisbrille entwickelt hat. Auch unabhängig von dem bevorstehenden Himmelsphänomen empfehlen Expertinnen und Experten einen konsequenten Schutz der Augen: „Durch eine gute Sonnenbrille wird unter anderem das Risiko für Grauen Star und Makuladegeneration und damit auch für eine nach- lassende Sehschärfe gesenkt“, so Prof. Bergua. | 7 Neues aus dem Uniklinikum
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