Gesundheit erlangen - Sommer 2026

„Keep going!“ – Survivor wie Jarl und Emilia machen krebskranken Kindern und Jugendlichen Mut und schenken ihnen Zuversicht und Verständnis. Sie sind der lebende Beweis dafür, dass es sich lohnt, zu kämpfen. einer ähnlich schweren Erkrankung. Die meisten von ihnen sind parallel noch mit Schule, Ausbildung oder Studium beschäftigt, einige stehen schon im Berufsleben. Gemeinsam gestalten sie in der Kinderonkologie wechselnde Aktionen: von Plätzchenbacken und Osterbasteln über Cocktailmixen und Freundschaftsbänder-Knüpfen bis hin zum heutigen Tic-Tac-Toe-Event. „Unsere Ehrenamtlichen bringen alle selbst schwere Schicksale mit“, verdeutlicht Ulrike Hetzner, Psychologin bei der Elterninitiative und Koordinatorin des Projekts. „Bei einem Vorab-Gespräch und einem Schnupperbesuch in der Klinik klären wir deshalb zuerst, ob sich die- oder derjenige so ein Ehrenamt wirklich vorstellen kann. Ich sehe mir an, wie weit die jeweilige Person mit der eigenen Verarbeitung ist, inwieweit sie bereit ist, sich zu konfrontieren, welche Ängste es vielleicht noch gibt und wie gut sich jemand abgrenzen kann.“ In begleitenden Kommunikationstrainings werden die Survivor zum Beispiel im aktiven Zuhören geschult und darin, die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten nie aus den Augen zu verlieren. Dabei stabilisieren sich die Mentorinnen und Mentoren auch gegenseitig, fangen einander auf und fühlen sich in ihrer Gemeinschaft verstanden. Die MentorenCommunity freue sich jederzeit über Zuwachs, wie Ulrike Hetzner betont. „Ich erinnere mich an ein Mädchen. Es muss 2010 gewesen sein, als ich noch Psychologin in der Kinderonkologie war“, berichtet sie. „Die Patientin war viele Jahre wegen Leukämie in Behandlung, hatte einen Rückfall und → | 21 Feature

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