Gesundheit erlangen - Herbst 2026

54 |Erforscht und entdeckt Neues MRT-Verfahren soll Früherkennung von Brustkrebs verbessern Bei Frauen mit dichtem oder sehr dichtem Brustdrüsengewebe ist die Aussagekraft von klassischen Mammografie-Screenings zur Früherkennung von Brustkrebs oft eingeschränkt: Veränderungen können auf den Röntgenaufnahmen schwerer zu erkennen sein. Eine Magnetresonanztomografie der Brust, kurz MammaMRT, kann zusätzliche Informationen liefern. Üblicherweise wird dafür ein Kontrastmittel verabreicht, das auffällige Gewebebereiche besser sichtbar macht. Im Rahmen der DENSE-BAVARIA-Studie bietet das Radiologische Institut des Uniklinikums Erlangen nun aber ein kontrastmittelfreies Brust-MRT an, bei dem eine künstliche Intelligenz eine Art virtuelles Kontrastmittel erzeugt. Dieses unterstützt die auswertenden Radiologinnen und Radiologen beim Auffinden von verdächtigem Gewebe. Ziel ist es, bestehende MRT-ScreeningMethoden weiterzuentwickeln, mögliche Tumoren KI statt Kontrastmittel frühzeitig und zuverlässig zu erkennen und die Untersuchung für die Teilnehmerinnen angenehmer zu gestalten. Darüber hinaus untersuchen die Forschenden, ob sich auf den MRT-Bildern zugleich Hinweise auf Erkrankungen des zentralen Herz-Kreislauf-Systems erkennen lassen – ohne zusätzliche Untersuchung. An der vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention geförderten Studie können gesunde Frauen zwischen 50 und 75 Jahren mit dichtem oder sehr dichtem Brustdrüsengewebe teilnehmen. Vorab prüfen die Erlanger Radiologinnen und Radiologen bereits vorliegende Mammografieaufnahmen und entscheiden, ob die jeweilige Frau teilnehmen kann. Weitere Informationen www.dense.med.fau.de ALIVIA-Café-Termine: www.alivia-stiftung.de/termine/ Advertorial Ein weitverbreiteter Irrglaube hält sich hartnäckig: Wer palliativmedizinisch betreut wird, mit dem wird „nichts mehr gemacht“. Das Gegenteil ist richtig: Palliativarbeit bedeutet, die medizinische Behandlung neu auszurichten. Nicht mehr die Lebensverlängerung um jeden Preis steht im Vordergrund, sondern die Linderung von Symp- tomen und der Erhalt der Lebensqualität sind zentral. Genau hier setzt die ALIVIA-Stiftung an: „Nicht weniger Medizin – sondern mehr Mensch“. Die Stiftung schließt eine wesentliche Lücke, indem sie die hochprofessionelle Schulmedizin mit tief empfundener menschlicher Zuwendung verbindet. Das ALIVIA-Begegnungscafé begleitet Menschen, deren Leben durch eine schwere Diagnose ALIVIA-Café: der frühe Mutmacher erschüttert wurde, und bei denen die Frage im Raum steht: Wie geht es mit mir weiter? Ein einmaliges Angebot ist in Erlangen das ALIVIA-Begegnungscafé. Es bietet schwer kranken Menschen und ehemaligen Krebspatientinnen und -patienten sowie ihren Angehörigen einen geschützten Raum für Gemeinschaft und Verbundenheit. Abseits des klinischen Alltags finden Betroffene hier einen Ort des Austauschs, an dem sie Verständnis erfahren, neue Kraft schöpfen und gemeinsam Mut finden können. Palliativversorgung ist für ALIVIA gelebte Haltung: Da sein, zuhören und den Weg gemeinsam gehen. Dieser Ansatz nimmt auch die Angehörigen mit ihren Ängsten und Nöten fest an die Hand. Behandelt wird weiterhin, jedoch mit einem anderen Fokus: nicht mehr gegen die Erkrankung, sondern für Lebensqualität, Würde und Selbstbestimmung. Foto: Jacob Lund/stock.adobe.com

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