Auf Pilzsuche NAGELPILZ Wer seine Füße erfolgreich von Nagelpilz befreien will, braucht Ausdauer. Warum allerdings nicht nur spezieller Nagellack, sondern oft auch eine innerliche Therapie notwendig sein kann, erklärt Dr. Andreas Maronna. VON FRANZISKA MÄNNEL Schwimmbad, Sauna, Joggingschuh: „Einen Nagelpilz an den Füßen kann man sich leider fast überall einfangen“, sagt Dermatologe Dr. Andreas Maronna. „Aber ein feucht-warmes Milieu, nasse Füße und enge Schuhe fördern die Entstehung, ebenso eine schlechte Durchblutung, beispielsweise bei Diabetes.“ Bei einem Pilzbefall färbt sich der betroffene Nagel weißlich, gelblich oder bräunlich, er hebt sich immer mehr vom Nagelbett ab, verdickt sich und wird brüchig – „richtig bröselig“, sagt Dr. Maronna. Unschöne Farbveränderungen allein lassen nicht auf eine Nagelpilzinfektion (Onychomykose) schließen. Denn Verfärbungen können laut dem Experten auch durch wiederholte Stöße oder Druck entstehen – etwa in Sportschuhen. „Eine saubere Diagnostik ist deshalb wichtig. Sonst haben wir den Fall, dass ein Patient seit zwei Jahren erfolglos seinen vermeintlichen Nagelpilz behandelt – der am Ende gar keiner ist.“ Erste Anlaufstelle ist die hausärztliche beziehungsweise eine dermatologische Praxis. Dass der Nagelpilz von allein wieder verschwindet, ist unwahrscheinlich. Dr. Andreas Maronna 18 |Titel
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