Gesundheit erlangen - Herbst 2026

| 37 Medizin dinnen und Freunde, und auch beruflich bin ich viel unterwegs“, erzählt die 54-Jährige. „Das alles war aber sehr schwierig geworden. Im Dezember 2025 sagte ich zu meiner Hausärztin: ‚Ich mag keine Betäubungsmittel mehr nehmen.‘“ „In vielen Fällen lässt sich die diabetische Polyneuropathie mit Medikamenten gut behandeln“, ordnet Franziska Schmidt ein. „Allerdings wirken diese nur symptomatisch. Die Erkrankung schreitet unterdessen weiter voran. Wird kein ausreichender Behandlungserfolg erzielt oder lässt die Wirkung aufgrund von Gewöhnungseffekten mit der Zeit nach, kann eine Rückenmarkstimulation in Betracht gezogen werden.“ Bei Tanja W.-G. war es die Hausärztin, die Die Chemie stimmte sofort: Tanja W.-G. (r.) vertraute Dr. med. univ. Franziska Schmidt, Oberärztin der Neurochirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, von Beginn an. Vielseitig einsetzbar Eine Rückenmarkstimulation wird vor allem bei chronischen Schmerzen durchgeführt, wenn diese durch geschädigte Nerven bzw. fehlgesteuerte Signale entstehen und andere Behandlungen nicht ausreichend helfen. Am Uniklinikum Erlangen wird die Stimulation u. a. auch bei der arteriellen Verschlusskrankheit und beim komplexen regionalen Schmerzsyndrom eingesetzt. sie auf diese Behandlungsmöglichkeit aufmerksam machte. „Ich war sofort überzeugt. Ich sah darin meine letzte Chance. Also vereinbarte ich Anfang des Jahres einen Termin in Erlangen“, sagt die Patientin. →

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