| 39 Forschung für die übrigen 30 Prozent Die Rückenmarkstimulation gilt als sicheres und in vie- len Fällen wirksames Verfahren. Bei etwa 30 Prozent der Patientinnen und Patienten zeigt sich in der Testphase jedoch nicht die gewünschte Wirkung. Deshalb untersucht das Team der Neurochirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen gemeinsam mit der Professur für Digital Health der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Rowald, warum manche Betroffene besser auf die Behandlung ansprechen als andere. Zum Einsatz kommen dabei auch innovative computergestützte Methoden wie Digitale Zwillinge. Ziel ist es, langfristig auch für Patientinnen und Patienten, die bisher nicht von der Rückenmarkstimulation profitieren, geeignete Verfahren zu entwickeln. Neurochirurgische Klinik Tel.: 09131 85-33001 www.neurochirurgie.uk-erlangen.de Video: Weniger Schmerzen dank Rückenmarkstimulation www.gesundheit-erlangen.com Dank der Rückenmarkstimulation kann Tanja W.-G. den Urlaub an der Ostsee wieder genießen. WIR FÜR SIE VOR ORT www.caritas-erlangen.de Weiterführende Informationen und Angebote rund um die Caritas finden Sie auf unserer Website: Ambulanter Pflegedienst Hammerbacherstraße 11 | Tel.: 09131 12 08 90 | pflege.erlangen@caritas-regio.de Betreutes Wohnen und Pflege Roncallistift Hammerbacherstraße 11 | Tel.: 09131 12 08 0 | info@roncallistift.de Allgemeine Soziale Beratung Mozartstraße 29 | Tel.: 09131 88 56 0 | sobe@caritas-erlangen.de Sozialpsychiatrischer Dienst Mozartstraße 29 | Tel.: 09131 88 56 0 | spdie@caritas-erlangen.de Anzeige Medizin Betäubungsmitteldosis konnte die 54-Jährige inzwischen reduzieren – und damit ging auch die Müdigkeit deutlich zurück. „Meine Handtasche ist jetzt leichter, weil ich nicht mehr so viele Medikamente mitnehmen muss“, sagt sie schmunzelnd. „Ich bin dem gesamten Team der Erlanger Neurochirurgie sehr dankbar.“ Der erste Besuch bei ihrer Hausärztin nach dem Eingriff wird Tanja W.-G. noch lange in Erinnerung bleiben: „Meine Ärztin und ich sind uns in die Arme gefallen – aus Erleichterung und mit Freudentränen in den Augen!“, erzählt die Patientin und lächelt. „Endlich kann ich mein Leben wieder leben.“ Auf die Frage, was sie anderen Betroffenen mit auf den Weg geben möchte, antwortet Tanja W.-G.: „Es gibt nichts zu verlieren – versuchen Sie es!“
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